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Fragil
 Fragil – das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie zer -
brechlich. Gut, man hätte das Programm auch „zerbrechlich“ nennen können.
Aber Fremdwörter klingen nun mal irgendwie intelligenter. Doch selbst dem
Pseudo-Intelligenten dämmert langsam: Fragilität ist in der Tat zum Alltags -
phänomen geworden in unserer Gesellschaft. Von oben bis unten, von quer bis
rüber und von wegen bis überhaupt sind wir umgeben von fragilen Struk turen.
Letzten Endes ist sogar das einst stabile Deutschland fragiler als erwartet.
Was bleibt einem also über, wenn man alles über hat? Auswandern? Kapitu -
lieren? Betrügen? Das wäre fad. Django Asül will erst mal die Situation für und
um sich klären und stellt fest: Leicht ist es nicht – aber lustig!
Aber wie heißt es so schön: Wer nicht vor der eigenen Tür kehrt, kann sinnlos
Staub aufwirbeln. Deshalb versucht Django Asül, zumindest mit sich ins
Reine zu kommen. „Fragil“ ist also auch der ultimative Test, wie viel Grup -
pendynamik ein Individuum vertragen kann. |
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