Lustspielhaus
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Konstantin Wecker

Stationen

"Stationen", die aktuelle Tournee von Konstantin Wecker bietet einen Streifzug durch mehr als 30 Jahre Konzerterfahrung. Am Beginn standen die "Sadopoetischen Gesänge" in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft im Jahr 1973. Es folgte das "Weckerleuchten". Mit "Genug ist nicht genug" und der bahnbrechenden Ballade "Willy" kam der Durchbruch. Die wahrlich weit reichende Maxime "Ich will noch eine ganze Menge Leben" führte als "Liebesflug" in die Toskana. Weckers Rückkehr nach München gestaltete sich "Inwendig warm". Er war "Wieder dahoam". Mit den besten Jazzern der Szene ging es "Ganz schön Wecker" auf Tour: u.a. gemeinsam mit Joan Baez und Mercedes Sosa (1988). Dem lebenslangen Motto "Ich singe, weil ich ein Lied hab" folgte zur Wendezeit "Stilles Glück, trautes Heim“. "Prost Deutschland" war die kritische Reflexion zur Wiedervereinigung. Mit "Uferlos" und anderen Musikern unterwegs erreichte die Konzertkarriere einen neuen Höhepunkt. Die Tourneen "Leben in Liedern" und "Schmerzvoll lebendig" waren die erfolgreichen nächsten Stationen. Das zeitaktuell-poetische Programm "Vaterland" krönte die letzten beiden Jahre. "Stationen", das sind vor allem Lieder aus drei Jahrzehnten deutscher Gegenwart, Lieder zwischen betroffener und anklagender Kritik an den Systemen, Lieder, die für die Individualität des Einzelnen eintreten, Lieder immer auf der Suche nach dem Leben, nach einem Sinn des Seins, in Konstantin Weckers ganz eigener Synthese aus Poesie und musikalischer Intensität. "Stationen", das sind auch Wandlungen, im Lebensweg wie in der musikalischen Stilistik. So ergibt sich eine komplexe Rückschau, die gleichwohl immer am Puls der Zeit bleibt und quasi zeitlos in die Zukunft blickt. Lieder wie "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist", "Ich liebe diese Hure" oder "Bleib nicht liegen" sind längst Klassiker aus den 70ern, genauso wie "Sage nein", "Was ich an dir mag" oder "Liebeslied im alten Stil" aus den 90ern, die von vielen im Publikum gleich bei den ersten Klavierakkorden erkannt werden.. "Stationen" führt die Konzertbesucher durch das reichhaltige künstlerische Schaffen Konstantin Weckers der letzten Jahrzehnte - ein spannender, lyrischer, auch ekstatischer Streifzug durch eine Karriere, die alle Höhen und Tiefen des Lebens kennt.