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Dominique Horwitz

Der Kugeltrick von Louise Welsh

Lesung

Welsh-Zitate
über „Dunkelkammer“:
Louise Welsh webt in ihrem Debütroman den unheimlichen Krimi um Begehren, Verdrängung und Perversion tief ein in einen Text, in dem das ganze Leben Platz hat. So wie sich Welsh Zeit nimmt für große Panoramaschwenks durch ihre Heimatstadt, staffiert sie ihr Buch mit herrlichen Charakteren aus.
(Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung)

Ein reiches Buch: Manche Randfigur, deren Leben auf zwei, drei Seiten erzählt wird und die dann nie mehr auftritt, hätte anderen Autoren für einen eigenen Roman gereicht. Louise Welsh weiß, dass alles, was man sich in den wildesten Phantasien ausmalt, irgendwo tatsächlich geschieht, und dass es manchmal erstaunlich gut ausgeht.
(Michael Schweizer, perlentaucher.de)

Nie werden wir als Leser in der Gesellschaft des desillusionierten Auktionators die unterschwellige Angst ganz los. Er führt uns mit der gleichen Direktheit in die abgründigsten Winkel Glasgows wie in die Dunkelkammern der menschlichen Seele. Dass wir ihm dorthin trotz Angst und Abneigung widerspruchslos folgen, zeugt von Welshs Erzählkunst.
(Simone von Büren, NZZ am Sonntag)

über „Tamburlaine muss sterben“:
„Tamburlaine muss sterben“ ist ein starker kleiner Thriller, der ein ganzes Strafprogramm aus Sex, Gewalt und doppelbödigen Machenschaften kurzschließt. Die Spannung hält während dieser rasenden 72-Stunden-Jagd unter Intriganten, Spionen, Mördern und Prostituierten unvermindert an, und Louise Welsh verschwendet kein einziges Wort.
(Publishers Weekly)

Ein kurz angebratenes, scharf gewürztes Ragout aus Literaturkrimi, Künstlernovelle und Sittenroman.
(Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

In einem teuflisch guten Büchlein voller Flucht- und Verfolgungsgeschichten durch das dräuende Labyrinth des dreckigen London stirbt Christopher Marlowe für die Unsterblichkeit.
(Günther Grosser, Berliner Zeitung)