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Alexa Rodrian & Trondheym

all done and dusted

CD Release Concert

ALEXA RODRIAN
CD: All done and dusted
Alexa Rodrian: Vocals
Jens Fischer Rodrian: Guitars, Mouthpercussion, Percussion, Baß, Casio, Loops
Tom Peschel: Bass, Loops, Piano
Tim Neuhaus: Drums & Percussion

"Jazz is Life!" sagt Alexa Rodrian – und zeigt mit all done and dusted, ihrem neuen Album, was diese komprimierte Wahrheit ganz praktisch bedeutet. Vom Kinderlied bis zur Schreibhemmung, vom Aufbruch zu neuen Horizonten bis zur romantischen Liebeserklärung spiegelt sich das ganze Leben in ihren Songs - und das gilt auch musikalisch. „Alexa Rodrian nutzt ihre Stimme als das, was sie ist: ein vielseitiges Instrument, das ihr die Welt der Musik zu Füßen legt“ schrieb Mario Kunzendorf über ihren Auftritt beim Regensburger Jazzfest.
Die Singer/Songwriterin ist von der Seele her ein Jazzmensch, aber was ist schon Jazz? Ausgerechnet in New York lernte Alexa Rodrian von Lehrern wie Sheila Jordan, Buster Williams und Reggie Workman, dass die Grundlagen der Musik nicht in Genre-Schubladen zu finden sind. Sieben Jahre lang gehörte Alexa Rodrian zur lebendigen Szene in der Hauptstadt des Jazz, trat in der Knitting Factory auf, dem Siné Cafe, der CB's Gallery etc. und fand ihre eigene Stimme - im Duo mit dem Bassisten Sven Faller (u.a. Trio ELF) und nicht zuletzt gemeinsam mit dem Gitarristen und Universalmusiker Jens Fischer Rodrian.
Längst ist Alexa Rodrian wieder diesseits des Atlantiks angekommen.
Im Jazzclub B-Flat, im Zentrum Berlins, liegt das Fundament des aktuellen Quartetts um Alexa Rodrian. Hier begann 2006 die Reihe der Shared Nights: einmal monatlich teilt Alexa Rodrian sich die Bühne mit geladenen, bemerkenswerten Gästen. „Jens war Musical Director bei der Blue Man Group, da sind 1001 Musiker, die haben alle ihre Projekte. So konnten wir schon bald Freunde aus New York nach Berlin zum gemeinsamen Miteinander einladen.“
Hier erprobte Alexa Rodrian mit ihrem Quartett - Jens Fischer Rodrian an diversen Gitarren, der vielseitige Bassist Tom Peschel und Multiinstrumentalist Tim Neuhaus am Schlagzeug – ihre faszinierenden Songs mit der Emotionalität einer Billie Holiday, lakonischen Gitarren im Geiste Ry Cooders und Marc Ribots, Latin-Leichtigkeit, aber auch drängenden Drum&Bass-Grooves mit Mouthpercussion und Zirkustrommeln.

Trondheym
CD: beta
Gitarrist und Komponist Gerhard Schmitt ist Regisseur und zugleich Protagonist der musikalischen Bilderfolge über die Weite des Raumes.

Er führt zusammen mit Bassklarinettist / Saxophonist Lars Dieterich durch die musikalische Reise und lädt den Zuhörer ein, durch die Taiga zu wandern, Mondlandschaften zu begehen, Meeressäugern unter Wasser zu folgen, sich durch sibirische Schneestürme zu kämpfen, eine Butterblume zu pflücken, sich im Sand zu wälzen und bisweilen sogar bis zum Pluto zu fliegen.
Live auf der Bühne werden zahllose Effektgeräte und Tretschalter betätigt. Mal mit den Füssen, während dem gleichzeitigen Spielen auf Gitarre bzw. Bassklarinette, mal mit den Händen, wenn die Musik durch live eingespielte Loops und synchron laufenden Laptop getragen wird.
Trondheym entstand zunächst als Formation, die in erster Linie live spielt. Alle Songs sind aus dieserWwarte heraus gewachsen und erst nach dem interaktiven Musizieren wuchs der Wunsch, die so entstandene Musik zu produzieren.
Das Debutalbum trondheym ist 2006 bei nrw records erschienen (nrw records 2035).
Außerdem ist trondheym auf Sample-editionen wie lounge connection (sony music), oder dem Sampler der Düsseldorfer Jazz Rally 2006 zu finden.
Das zweite Album beta erschien im September 2007 ebenfalls bei nrw records.

Pressezitate
Trondheym schafft den Spagat, gleichzeitig eingängig, aber auch aufregend und neu zu klingen. - (Jazzthetik Mai 2008)

Zwölf leuchtende soundmalerische Titel, melodisch, ebenso entspannend und als Einheit sensationell. - (Jazzpodium Mai 2008)

Trondheym elektrisiert musikalisch. - (Neue Ruhr Zeitung 7.10.2006)

Neuser und Schmitt laufen nicht modischen Trends hinterher, sondern stellen eine herzhaft-fleischige Mixtur aus zeitgenössischen, synthetischen Clubsounds zwischen Ambient, Dub und Drum&Bass und einer jazztypischen Improvisationskultur auf die Beine. Und immer dann, wenn Neuser zur Trompete greift, bläst ein frischer Wind durch die oft fremdartig klingenden Soundscapes von Trondheym. - (Jazz Thing Februar/März 2006)

Ihre Stücke erinnern atmosphärisch an die spanischen Sketche eines berühmten Trompeters, aber die vollelektronische Rhythmusgrundierung lässt keinen Zweifel an der Jetztzeit aufkommen... - (DIE ZEIT Online Dezember 2005)