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FiL

CHAPEAU MAMAN

NEUES PROGRAMM

Der Berliner Kultkomiker, Comic-Meister und Preisträger der Freiburger Leiter 2011 präsentiert sein neues Programm

Vielleicht ist eine Widmung eine besonders schöne Art, einen Namen auszusprechen und das tut Fil bereits mit dem Titel seines neuen Programms: „Chapeau Maman!“ Ein kabarettistischer Kniefall vor unseren Müttern, denn ohne unsere Mütter – was wären wir da? Nur wäre Fil nicht Fil, würde dieser erste Gedanke nicht gleich neue, sich verzweigende Assoziation hervorrufen, denen er nachgehen muss und so tauchen denn – außer im Titel – gar keine Mütter mehr auf. Eher jüngere Frauen und die Frage, ob FIL die Abkürzung ist für „Forever in Love“ oder für „Füsse Innen Lagern“?
Als Singer-Songwriter und Entertainer genießt Fil seit vielen Jahren Kultstatus. Der Ex-Punk entwaffnet sein Publikum im ironischen Dialog mit Improvisations-Touch derart ungereimt, dass den Kritikern die Worte entfallen: „Fil, the Papst“, grübelt die Berliner Zeitung, und die Hamburger Morgenpost rätselt: „Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.“ Der Tagesspiegel versucht es ebenfalls: „Manches Werk...ist große Kunst, anderes ist so flach, dass es fast schon wieder tiefgründig wirkt.“ Auch RBB radioeins, langjähriger Präsentator des Künstlers in Berlin ist voll der Ahnung: „…manchmal aufs Übelste dahinimprovisiert, dann wieder erschreckend professionell.“ Da meint die Berner Zeitung lieber schlicht: „Fil ist der komischste Deutsche der Welt“.
Doch all dies ist nur eine Seite des Ausnahmekünstlers Der Ur-Berliner Fil ist einer der erfolgreichsten Comictexter und Zeichner Deutschlands. Des Meisters Schöpfungen Didi & Stulle erscheinen als Stripes seit mehr als 25 Jahren im Berliner Stadtmagazin zitty, seit kurzem auch monatlich in der Kölner Stadt-Revue, dem Stuttgarter Lift, dem Leipziger Kreuzer und als Bücher im Verlag Reprodukt. Jüngst gab der Schweizer Verlag Kein & Aber eine Neuinterpretation von Wilhelm Buschs Struwwelpeter heraus, eine Zusammenarbeit von FIL und seinem Kollegen ATAK. Weitere Projekte sind hier in Arbeit.
Die Fans jedenfalls finden den Weg zu ihrem Liebling, seit kurzem vermehrt auch über facebook & Co, obwohl: „…dieses behirbelte Scientology–facebook!“ (FIL Ende 2009). Unvermutet dann, einen Monat d 3.500 facebook-Fans später, „Ich un setz mich zur Ruhe und schreib nur noch hier in facebook!“ Wenn Sie die Chance ergreifen möchten, Fils aktuelle Show zu besuchen, bevor der Künstler facebook-Rentner geworden ist, sollten Sie sich also sputen.