Lustspielhaus
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Nick Woodland

Cult Factory Volume II, The Goodburn Clearing House

Oscarpreisträger Harold Faltermeier, von dem u. a. die Musik zu Top Gun und Rambo stammt und der auch die Musik von Künstlern wie den Doobie Brothers, Jennifer Rush und den Pet Shop Boys produzierte, sagt von Nick Woodland, er sei „ein genialer Gitarrist“. Schon in den 80er Jahren war Nick laut FAZ „einer der gesuchtesten Münchner Studiogitarristen“. Er wurde von Giorgio Moroder engagiert, dem Produzenten, der u. a. mit Donna Summer einen Nummer-Eins-Hit in der US-Hitparade hatte, und arbeitete für The Clash und Margot Werner. Zu der Zeit, als die Rolling Stones einen Ersatzmann für Mick Taylor suchten, trafen sie Nick im Musicland-Studio in München. Als hervorragender Gitarrist hätte er das ohne weiteres machen können, und auch im Hinblick auf seinen Humor (immer noch beste englische Art) sowie seine Trinksitten wäre er definitiv der richtige Mann für diese Band gewesen. In greifbarer Nähe der ersten internationalen Liga – jeder andere Musiker wäre Kopf gestanden. Nick dagegen war schon immer frei von Ehrgeiz. Ruhm und großes Geld interessieren ihn nicht, das Stargetue hat ihn schon immer angewidert. Als die Münchner Studioszene in den 80er Jahren abhob, spielte er wieder live, u. a. für Marius Müller-Westernhagen. Als es ihm dort zu bunt wurde, stieg er aus und spielte mit seinen „Magnets“. Anfang der 90er traf er Georg Ringsgwandl und spielt seither in seiner Band und auf seinen Platten. Er war der Gitarrist bei „Tankstelle der Verdammten“ und „Ludwig II. – Die volle Wahrheit“, zwei immer ausverkauften Musiktheaterstücken an den Münchner Kammerspielen, und später bei „Prominentenball“, das 2004/2005 am Residenztheater München aufgeführt wurde. Darüber hinaus schrieb und spielte er die Musik zu Bruno Jonas‘ Kinofilm „Wir Wunderkinder“.
Besonders geschätzt wird Nick nicht nur deshalb, weil er technisch so versiert ist – das sind heute viele –, sondern weil er zu den ganz wenigen Gitarristen gehört, die ein eigener „Ton“ auszeichnet. Man hört ihn unter Hunderten von Musikern heraus, denn er hat einen ganz eigenen Stil.
Inzwischen ist Nick Woodland eine Legende des europäischen Blues, ein kraftvoller Blueser und kreativer Singer/Songwriter. Der Mann mit dunkler Brille, dunkler Melone und britischem Akzent spielt bluesrockige Originals erster Güte. Und noch immer gilt, was das MusikerMagazin einst schrieb: „Wer auf Dave Edmunds, Ry Cooder oder Stevie Ray Vaughan steht, wird von Nick Woodland voll bedient.“
Pressestimmen:
Noch immer der lässigste, beste und vielseitigste Rhythm‘n’Blues-Gitarrist weit und breit. Süddeutsche Zeitung
Einer der Großen, ein brillanter Gitarrist. Neues Deutschland, Berlin
Ein Meister der Blues-Gitarre. Passauer Neue Presse
Woodland behandelt seine Gitarre, als wäre sie das zerbrechlichste Gut überhaupt. Rhein-Neckar-Zeitung
Ein begnadeter Gitarrist. Donaukurier, Ingolstadt
Es ist ein Blues - zu dem Nick Woodlands Gitarre singt. Da gibt es keine Hoffnung, keine Aussicht