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Christoph Süß

Morgen letzter Tag!

Ich und Du und der Weltuntergang

Ist die Welt nach Ablauf der Haltbarkeit noch zu gebrauchen? Das fragt sich der Philosoph, Kabarettist und „quer“-Moderator Christoph Süß. In seiner Kritik der reinen Apokalypse nimmt er fröhlich und respektlos unsere Ängste und Endzeitgedanken auseinander. Süß sieht schwarz: So schlimm wird es schon werden.
Wir haben Angst! Vor der Finanzkrise und der Bankenkrise. Dem Euro. Griechenland. Überhaupt Europa. Vor dem Klimawandel. Vor Ökofaschismus. Vor Überschwemmung. Vor Wassermangel. Vor Überfluss. Vor Knappheit. Vor Terroristen. Fundamentalisten. Idealisten. Kommunisten. Kapitalisten. Dem Antichristen. Christen. Moslems. Hindus. Juden. Sekten. Insekten. Langeweile. Amerikanern. Chinesen. Indern. Pakistanis. Polen. Negern. Überhaupt Ausländern. Nachbarn. Männern mit Bart. Frauen mit Bart. Der Wissenschaft. Verblödung. Vor Gutmenschen. Bösen Menschen. Unmenschen. Übermenschen. Untermenschen. Überhaupt vor Menschen. Vor Bakterien und Viren. Vor der Zerstörung der Umwelt. Vor der Kernkraft. Davor, dass der Strom ausfällt.
Diese Liste unserer Ängste wird im Buch noch beängstigend viel länger sein. Doch Christoph Süß rät: Keine Panik. Weltuntergang ist nur eine Frage der Perspektive. Nach seiner satirischen Geistesgeschichte „Ich denke, also bin ich verwirrt“ beschäftigt sich der Philosoph und Moderator hintersinnig und böse mit unserem täglichen Kampf gegen die Endzeit. Da hilft nur eins: Humor!

Christoph Süß, 1967 in München geboren, ist Studienabbrecher im Fach Philosophie aus Überzeugung: Die Karriere als Kabarettist bot genügend Gelegenheit zum Grübeln. Seit 1998 moderiert er das politische Wochenmagazin „quer“ im Bayrischen Fernsehen und sendet auf Bayern 2 Radio mit dem „Süßstoff der Woche“ satirische Zugaben zum aktuellen Geschehen. Süß wurde unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.