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Bayerischer Kabarettpreis

2009

Senkrechtstarter-Preis: Philipp Weber
Temporeich und leichtfüßig jongliert Philipp Weber mit schweren Gesellschaftsthemen.Scheinbar lausbübisch packt er pointenreich Politikverdrossenheit, Arbeitslosigkeit oder den demografischen Wandel an. Der 34-jährige Unterfranke thematisiert die global-dynamische Orientierungslosigkeit seiner Generation und missachtet gekonnt die stilistischen Grenzen. Ob Comedy, Polit-Kabarett oder klassische Komik - er bleibt in keiner Schublade stecken, und genau das ist seine Qualität.

Musikpreis: Rainald Grebe
Der Musik-Kabarettist Rainald Grebe gilt als Ururenkel der Dadaisten: Seine unkonventionellen Lieder am Klavier sind kluger Unsinn, poetisch und absurd. Böse Aphorismen zum Mitsingen, Skurrilität und melancholisches Anarcho-Entertainment begeistern seine Fans. Ob in seinen Solo-Programmen oder auch im Trio mit der „Kapelle der Versöhnung“, der Wahlberliner aus der rheinländischen Provinz ist einmalig komisch.

Hauptpreis: Alfred Dorfer
Anfang der 90er Jahre galt der Wiener Alfred Dorfer zusammen mit Josef Hader als Neuerfinder des österreichischen Kabaretts. Seither zeigt Dorfer sein Können in unzähligen Projekten: der Kino-Film „Indien“ ist bereits Kult, seine wöchentliche Satire-Sendung „Dorfers Donnerstalk“ (ORF), in der er einen Blick auf die Tagespolitik wirft, ist preisgekrönt. Und nicht zuletzt seine zahlreichen Bühnenprogramme: Nach „heim.at“ spielt er seit 2006 mit großem Erfolg „fremd“. Alfred Dorfer vereint Satire, Musik, Theater und schräge Philosophie - sein bitterböser Humor und sein gnadenloser Blick sind legendär.

Ehrenpreis: Jörg Hube
Jörg Hube ist ein wahres Multi-Talent: Er ist einer der renommiertesten bayerischen Film- und Theaterschauspieler, gleichzeitig Regisseur und Kabarettist. Mit seiner Bühnenfigur des „Herzkasperls“ steht er seit über 30 Jahren auf der Bühne. Scheinbar harmlos plaudert der „Herzkasperl“ aus dem Nähkästchen und greift dabei Themen von gesamtgesellschaftlicher Relevanz auf. Hubes Analysen sind so brillant wie komisch und machen ihn in der deutschen Kabarett-Szene einmalig.