Lustspielhaus
münchner LACH+SCHIESS gesellschaft EULENSPIEGEL CONCERTS VEREINSHEIM Die Anstalt
Für alle Veranstaltungen ab dem 01. September bekommen Sie Ihre Eintrittskarten in unserem neuen Shop:

+++++++++++ Einfach hier klicken, online buchen und bezahlen ++++++++++


Dort bieten wir nun auf Wunsch auch Print@Home Tickets an
Bayerischer Kabarettpreis

Bayerischer Kabarettpreis 2013

2013 wird der „Bayerische Kabarettpreis“ zum 15. Mal vom Bayerischen Rundfunk gemeinsam mit dem Münchner Lustspielhaus verliehen. Die Aufzeichnung der Preisverleihung im Münchner Lustspielhaus findet am Montag, 15. Juli 2013, statt und wird am Freitag, 19. Juli 2013, um 22.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Michael Altinger führt als Gastgeber und Moderator durch den Abend.

Annette Siebenbürger, Leitung Programmbereich Bayern und Unterhaltung: „Diese Preisverleihung ist eine Würdigung scharfsinnigen Kabaretts als unentbehrlicher Spiegel unserer Gesellschaft und des aktuellen Zeitgeschehens – so wie es unsere Musik-, Haupt- und Ehrenpreisträger Andreas Rebers, Christian Springer und Konstantin Wecker auf wunderbare Weise tun. Der Bayerische Kabarettpreis dient außerdem zur Bestätigung und Ermutigung von Nachwuchskünstlern wie Max Uthoff, die diese schwierig-schöne Kunst mit Leidenschaft und großem Talent lebendig halten.“

Ausgezeichnet werden mit dem:
Senkrechtstarter-Preis: Max Uthoff
Jurybegründung: Seriöses Äußeres kombiniert mit großer Klappe und scharfen Inhalten, das zeichnet Max Uthoff aus. Der studierte Jurist verabschiedete sich von einer traditionellen beruflichen Laufbahn und glänzt nun auf den Kabarettbühnen der Republik. Seine beiläufigen Bosheiten konterkarieren seine konservative Erscheinung; sie überraschen und wirken nachhaltig. Seine kritischen Analysen präsentiert er mit großer Gelassenheit, perfektem Timing und schneidendem Witz. Uthoff spielt im doppelten Sinne mit politischer Haltung und ist eine erfrischende Ausnahmeerscheinung. Erst seit 2007 steht er auf der Bühne und hat sich dennoch bereits unverzichtbar gemacht.

Musikpreis: Andreas Rebers
Jurybegründung: Schräg, schräger, Rebers – so könnte man das Bühnenschaffen von Andreas Rebers übertiteln. Er ist einer der vielseitigsten deutschen Kabarettisten und glänzt durch Querdenken und große Experimentierfreude. Seine satirischen Lieder, begleitet am Akkordeon oder Synthesizer, sind brillant durchdacht und vielschichtig. Sie machen Andreas Rebers unverwechselbar in der deutschen Kabarettszene. Seine berüchtigten “Arbeiterlieder“ werden wegen ihres bösen Spotts gefürchtet. Durch den ihm eigenen respektlos-genialen Umgang mit allen denkbaren Themen gehört der gebürtige Niedersachse seit vielen Jahren zu den Größen des bundesdeutschen Kabaretts.

Hauptpreis: Christian Springer
Jurybegründung: Der Münchener Christian Springer ist nicht nur eine Kabarettgröße, sondern auch ein echter Publikumsliebling. Neben seiner enormen, kraftvollen Bühnenpräsenz zeichnen ihn sein engagierter und nachhaltiger Umgang mit Themen aus Politik und Gesellschaft aus – ganz nach dem Motto „ein Mann, ein Wort“. Christian Springer kennt sein Bayern in- und auswendig und schaut seinen Landsleuten tief in die Seele. Darüber hinaus gelingt es ihm, seine Erkenntnisse unverfälscht und auf Augenhöhe an sein Publikum zu übermitteln. Seine blitzgescheiten und anarchischen Gedanken präsentiert er natürlich und harmlos, auch wenn sie kurzerhand das gesamte Gesellschaftssystem in Frage stellen. Bekannt gemacht hat ihn seine Bühnenfigur „Fonsi“, ein Grantler vor dem Herrn, der genau da hinlangt, wo es weh tut. Ein Multitalent ist Springer obendrein: Er glänzt als Schauspieler, z.B. im Münchener „Tatort“ oder bei „Die Komiker“, ebenso wie mit „Heinzi & Kurti“ auf Bayern 1 oder solo auf der Bühne.

Ehrenpreis: Konstantin Wecker
Jurybegründung: Er ist nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern auch der Großmeister des deutschen Musikkabaretts: Konstantin Wecker. In seinem Werk übt er seit Jahrzehnten auf immer relevante Art und Weise Kritik an unserem Gesellschaftssystem. Charakteristisch für den charismatischen Münchener sind sein virtuoser Umgang mit dem Piano, kombiniert mit poetischen und dennoch aufrüttelnden Texten. Weckers bewusst eingesetztes Pathos, seine unbändige Energie und der Wille zum klaren Statement gehören ebenso zu seinen Markenzeichen wie gesellschaftliches Engagement, z.B. gegen rechte Ideologie. Das macht Konstantin Wecker einmalig und unverzichtbar für die bayerische wie die deutsche Kulturlandschaft.